Der Strom entsteht auf dem Dach
Die Module liefern Gleichstrom, der Wechselrichter macht Haushaltsstrom daraus. Was gerade niemand braucht, geht in den Speicher, der Rest ins Netz. Alles, was danach kommt, greift auf denselben Anschluss zu.
Im Winter zieht die Wärmepumpe den größten Teil
Genau dann steht am wenigsten Solarstrom zur Verfügung. Was der Verbund im Winter leistet, ist deshalb bescheidener, als die Werbung es gern hätte: Der Sommerüberschuss senkt die Jahresstromrechnung, den Winterstrom liefert überwiegend das Netz.
Im Sommer passt es dagegen genau zusammen
Die Klimaanlage läuft dann, wenn das Dach am meisten liefert — mittags, bei Sonne, bei Hitze. Von allen vier Anlagen ist das die, deren Bedarf sich am besten mit der eigenen Erzeugung deckt.
Das Auto ist der flexibelste Verbraucher
Es muss nicht sofort laden, sondern bis morgen früh. Die Wallbox kann deshalb auf Überschuss warten und mit dem laden, was sonst ins Netz ginge. Nachts oder im Winter kommt der Strom vom Anschluss.